Kompressionstherapie

Bei der Kompressionstherapie erhöht man durch Kompressionsbinden oder Kompressionsstrümpfe den Druck auf venöse Beingefäßsystem, um die Fließgeschwindigkeit des Blutes zu steigern. Gleichzeitig erhöht sich so der Rückfluss zum Herzen und Ödeme werden reduziert und Schlackenstoffe abtransportiert. Zudem heilen Wunden schneller ab und Thrombosen können vermieden werden. 

Kompressionsstrümpfe unterscheiden sich durch ihren Druck in unterschiedliche Klassen. Da jedes Bein anders bewachsen ist, messen wir die Beine an verschiedenen Stellen, so dass Sie am Ende eine Maßanfertigung bekommen und von den Strümpfen optimal profitieren können.

Kompressionsstrümpfe sind ein wesentlicher Bestandteil der Kompressionstherapie - ein medizinisches Hilfsmittel, das bei Bedarf vom Arzt verordnet wird. 

Man behandelt mit Kompressionsstrümpfen: Krampfadern (Varizen), Beinvenenthrombosen und deren Folge, das Postthrombotische Syndrom, sowie auch das Lymphödem und „offene Beine“. Etwa 90 Prozent der Erwachsenen Durchschnittsbevölkerung in Deutschland haben zumindest geringfügige Veränderungen an den Beinvenen, jedoch nur 23 Prozent sind in entsprechender ärztlicher Behandlung.